Klosterneuburg… 24. Wiener Gemeindebezirk ?

September 2015:
NÖ Landtagsbeschluss, WU wird aufgelöst, mit Zustimmung von  Landtagsabgeordneten DI W. Eigner (Klosterneuburg) und kommt zur BH Tulln

Oktober 2015 :
Einstimmiger Gemeinderatsbeschluss:

1.) Prüfung von Vor- und Nachteilen für

a) Angliederung an Tulln
b) Beantragung einer Statutarstadt, und
c) auf Initiative der „Liste Peter Hofbauer“ : Angliederung an Bundeshauptstadt Wien
d) andere Varianten

2.) Volksbefragung zu unterschiedlichen Varianten

Seit Dezember 2015:
Immer mehr Bürgerinnen und Bürger setzten sich dafür ein, dass die 1954 gegen den Willen der Klosterneuburger Bevölkerung erfolgte Ausgliederung Klosterneuburgs aus Wien rückgängig gemacht wird .

Klosterneuburg gehört zur Stadtregion Wien. Man sollte das respektieren.

Die „Liste Peter Hofbauer“ unterstützt diese BürgerInnenbewegung.

„Lieber ein Nobelbezirk von Wien als ein Vorort von Tulln.“

 

ORF-Umfrage: 57,01% für Wien

Soll Klosterneuburg Teil von Wien werden?

Ja: 57,01 %
Nein: 28,45 %
Das ist mir egal:  14,54 %

Dieses Voting wurde beendet. Angezeigt wird das Endergebnis vom 19.2.2016 um 15.00 Uhr.
http://wien.orf.at/news/stories/2758048/

Liebe Klosterneuburgerinnen!
Liebe Klosterneuburger!

Nach Auflösung des Bezirkes WU wurde unsere einst stolze Bezirkshauptstadt Klosterneuburg der BH Tulln mit Autokennzeichen TU zugeteilt.
Die Stadt Klosterneuburg ist aber, laut Definition der Vereinten Nationen (1988) Teil

der „Stadtregion“ Wien:
„Stadtregion ist Kernstadt mit Umland, … das an diese Kernstadt direkt angrenzt.“

Aus unserer Sicht:
„Lieber ein Nobelbezirk von Wien,
als ein Vorort von Tulln!“

…mit Ortstafel „Wien – Klosterneuburg“

Unser Anliegen:
Gewissenhafte und objektive Prüfung auch dieser Variante gemäß einstimmigem Gemeinderatsbeschluss vom 2.Oktober 2015

Bitte unterstützen Sie unser Anliegen durch Ihre Unterschrift!

Formulare liegen in diversen Klosterneuburger Geschäften auf und können unter klosterneuburg-wien@gmx.at angefordert werden.

Über Anregungen, Mitwirkung und BürgerInnenbeteiligung Ihrerseits freuen wir uns!

Welche Chancen ergeben sich u.a bei einer Vereinigung der beiden Städte?

1.)Anschluss an das Wiener Verkehrssystem

    • Jahresticket 365.- bis Klosterneuburg Öffizone 100
    • Ticket nach Wien 2,20 statt 4,40
    • Pensionisten-Fahrschein Hin und Retour 2,80
    • Semesterticket für Studierende 75.- (extra: Hochschüler-Ferien u. Monatskarte)

2.)Amtswege zum derzeitigen Gebäude der BH-WU, welches zum

„Magistratsisches Bezirksamt Klosterneuburg“ wird, anstatt nach Tulln

3.)Zugang zum gut ausgebauten Wiener Spitals-, Gesundheits- und

   Sozialwesen – Rettungszuständigkeit Wien statt Tulln.

4.)Zugang zu den Wiener Gemeinde- und geförderten Wohnungen

geringerer Eigenmittelbedarf als in NÖ

5.)Keine Zweitmelderabgabe, die derzeit im Raume steht.

6.)Teilversorgung mit Hochquellenwasser über den bereits vorhandenen

Notversorgungsrohrstrang

7.) Kanalgebühren: Berechnung nicht nach Wohnnutzungsfläche.

8.) Bessere Chancen für Tourismus und Gastronomie. Wien ist

weltweit bekannt als die Stadt mit der höchsten Lebensqualität, und

als Stadt der Musik, der Kunst und Kultur.

Was verbindet uns unter anderem jetzt schon mit Wien?

  1. Täglich pendeln 12000 KlosterneuburgerInnen nach Wien
  2. Arbeitsplätze, Firmensitze, Schulen, Berufsschulen, Universitäten, Theater, Kino, Freundeskreis, Verwandte, Spitäler, Einkaufsmöglichkeiten,…
  3. Das Stift Klosterneuburg und die Klosterneuburger Pfarren gehören zur Erzdiözese Wien – Schutzpatron Leopold III. für Wien und Klosterneuburg
  4. Klosterneuburg als damals noch 26. Wiener Gemeindebezirk wurde mit 1.Sept.1954 nach ausgegliedert. Dies erfolgte wegen der für Klosterneuburg damit verbundenen Nachteile gegen den Willen der Klosterneuburger Bevölkerung (siehe: „Klosterneuburg, Geschichte und Kultur, Band 3, Duscher, Röhrig, Spann)

Zu strapaziertem Thema Identität:

Auch wenn sich die beiden Städte vereinigen, bleiben wir Klosterneuburgerinnenund Klosterneuburger!

So wie bereits jetzt die Weidlinger eben Weidlinger, und die Kierlinger eben Kierlinger usw sind und auch bleiben. Auch Döblinger sind ja Döblinger geblieben.

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